Sonntag, 26. September 2021

Ehrenamtliche Schülerlotsen gesucht:

Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja bereits den Bericht in der Offenbach-Post gelesen: Es werden dringend Freiwillige gesucht, die sich ein- oder zweimal im Monat als Schülerlotse einsetzen.

Es gibt viele Schulwege in Offenbach, die durch den Autoverkehr für kleine Grundschulkinder mitunter gefährlich sein können. Das Beispiel der Friedrich-Ebert-Schule in Waldheim ist nur eines von vielen. Die stark befahrene Mühlheimer Straße ist ein großes Problem, die Brücke (Ulmenstraße) und rücksichtlose Raser das andere. Ich selbst habe vor drei Jahren als Lotsin angefangen. Es ist ganz unkompliziert und macht sogar Freude. Also, falls es in Offenbach freiwillige Rentner, Eltern oder einfach nur Ehrenamtliche gibt, die helfen wollen, dann meldet euch unbedingt bei Herrn Pogadi.




Dienstag, 21. September 2021

Montag, 13. September 2021

Dienstag, 7. September 2021

Am Marktplatz: Alles wird bestimmt schöner!

Die Brücke, die viele Jahre ins Nichts führte, ist mittlerweile weg. Nach all der Zeit ist der aktuelle Anblick dennoch einer, an den man sich (im positivem Sinne) gewöhnen muss.


Sonntag, 5. September 2021

Samstag, 4. September 2021

Montag, 30. August 2021

Wilde Blumen | Natur und/in Offenbach? (Teil 10)

Wie wichtig artenreiche Grünflächen, Blumenwiesen, Wälder und gesunde Böden für eine intakte und ausbalancierte Umwelt sind, brauche ich wirklich nicht zu erwähnen. In Offenbach gibt es tatsächlich an einigen Orten ebendiese Vielfalt zu bewundern. Trotzdem ist da noch sehr viel Luft nach oben.

Ein weiteres großes Problem ist die Verschmutzung und Vermüllung unserer Natur. Ich bewundere die tatkräftigen Menschen, die sich in ihrer privaten Zeit eigeninitiativ ans Werk machen, um den Abfall anderer Leute einzusammeln. Wir alle können aber noch viel mehr bewerkstelligen, auch ohne großen Aufwand. Wer einen Balkon hat, kann diesen mit Töpfen bestücken oder Insektenhotels anbringen. Selbst auf Fensterbänken kann man Kästen stellen. Eine andere Idee ist, sich bei der Initiative "Besser leben in Offenbach" zu melden, um eine Baumscheiben-Patenschaft einzugehen. (Ich selbst pflege drei Beete. Es ist nicht viel Arbeit, macht aber umso mehr Spaß.)

Ich habe bei mir im Viertel übrigens seit einiger Zeit eine städtische Brachfläche im Blick und hoffe, mit Erlaubnis und Untersützung der Stadt Offenbach, dort im nächsten Jahr eine große Wildblumenwiese anlegen zu können. Die Mühlen mahlen nur leider manchmal sehr langsam, aber aufgeben ist ja nie eine Option.

An dieser Stelle möchte ich mit euch Lesern aber ein anderes blumiges Herzensprojekt von mir teilen: Es gibt hinter einigen städtischen Beeten, die an Privatbesitz grenzen, Brachflächen. Schon im Frühjahr jukte es mich in den Fingern, dort Wildblumensamen auszuwerfen, denn der Bereich schien ideal. Kurzerhand holte ich mir von den Privatbesitzern die Erlaubnis und informierte auch die Stadt über meine Pläne.

Dann kam der Mai. Eigentlich schon fast zu spät fürs Säen, habe ich meinen gesamten privaten Blumensamenbestand zwischen zwei Regenschauern ausgeworfen. Von da an behielt ich die Flächen im Auge und verscheuchte das ein oder andere Mal die gefräßigen Vögelchen. Dann passierte, was passieren musste: Irgendjemand mähte die gerade gekeimten Blumen ab. (Die Info, dass dort gesät wurde, hat wohl doch nicht jeden erreicht.) An dieser Stelle habe ich das Wildblumen-Projekt innerlich begraben. Aber die Natur ist stark und will sich ausbreiten! Zu meiner Begeisterung haben sich die Blumen wieder aufgerappelt und nun steht alles in voller Blüte. Es ist eine wahre Augenweide und Freude zu sehen, was dort nun alles zu finden ist! Besonders begeistert mich aber die Tatsache, dass es dort summt und brummt und viele Schmetterlinge auf den Blüten tanzen.

Nun hoffe ich natürlich, dass die Blumen noch lange blühen und sie niemand pflückt. Daumen drücken.

Vorne städtisches Beet, hinten ein mindestens 25 Meter langer Streifen voller Wildblumen.


Hummel im Landeanflug





Dienstag, 10. August 2021

Montag, 2. August 2021

Auf Weltreise in Offenbach

In den Urlaub zu fahren, und sei es nur ins Nachbarland Niederlande, ist heutzutage ja wirklich nicht mehr so einfach und unkompliziert wie früher einmal. Das Schöne an Offenbach ist aber, dass man jeden Tag auf Weltreise gehen kann, und zwar in der eigenen Stadt.

Habe ich zum Beispiel einmal richtig dolle Lust auf einen kleinen (kulinarischen) Abstecher in eines meiner Lieblingsländer, Portugal, dann gehe ich in die Bieberer Straße 76 zu Aveirense und decke mich mit Pasteis de Natas, salziger Butter, Käse, Limo und Orangensaft ein. Dann setze ich mich futternd irgendwo in die Sonne, mache die Augen zu und spiele (natürlich leider nur digital) Meeresrauschen in Endlosschleife ab.

Wie im Italienurlaub komme ich mir dagegen immer vor, wenn ich meinen italienischen Nachbarn in seinem großen, schönen Garten besuche. Dort ist wirklich immer alles molto bello! Erst vorgestern hat mich der ältere Herr zu sich gewunken, mir stolz den aktuellen Stand seiner Beete gezeigt und mir in einem interessantem Sprachmix aus Deutsch und Italienisch erklärt, wie er seine Dahlien überwintert. Außerdem hat er mir einen riesengroßen Kasten mit selbst gezogenen (und wohlduftendem) Basilikum geschenkt, erntefrische Tomaten eingepackt und riesengroße, leuchtende Sonnenblumen abgeschnitten. Manchmal versorgt er mich auch mit selbstgemachtem Pesto. So viel Großzügigkeit erfährt man nicht oft, und das freut und erstaunt mich immer wieder. Damit es sich aber immerhin etwas wie ein Tauschgeschäft anfühlt, habe ich für seine Frau, eine adrette Spanierin, einen Strauß Sommerflieder in meinem kleinen Garten abgeschnitten. 
 

 
 

Am Wochenende wurde es schließlich Zeit, endlich wieder nach Thailand zu reisen. Vor einigen Jahren hatte ich einmal das Vergnügen, im gleichen Hotel wie der heutige König Rama X zu übernachten. Natürlich habe ich ihn nicht gesehen, dafür aber seine riesige Entourage. Und den königlichen Pudel Fufu
– Gott hab ihn selig (ich glaube der Vierbeiner wurde seinerzeit zum Luftwaffe-Offizier ernannt?). Dieser hatte meinem schottischem Hund draußen am Grünstreifen vor dem Hotel sogar eine kurze Audienz gewährt.


Und als ich vor Ewigzeiten in Thailand herumkam, war an jeder Ecke die große Verehrung des damaligen Königs Bhumipol und Königkin Sirikit zu sehen. Große Bildtafeln hingen unübersehbar an vielen Straßen oder in jeglichen Innenräumen. Aber auch Schreine mit Opfergaben sieht man sehr häufig. So auch an manchen Orten in Offenbach. Wenn einem dort noch der Duft von Zitronengras in die Nase steigt und man sich später am Abend ein dreigängiges Menü von Little Ente gönnt, fühlt man sich tatsächlich ein wenig wie nicht in Offenbach.

Donnerstag, 22. Juli 2021

Mittwoch, 21. Juli 2021

Kiosk-Impressionen

Gestern gesehen. Ein ganz spezieller Charme, ein bisschen wie aus der Zeit gefallen und auf jeden Fall echt Offenbach.


Montag, 12. Juli 2021

Bergab

Zwischen den Regenschauern eine Runde mit dem Fahrrad zu fahren ist immer eine gute Idee und macht besonders Spaß, wenn es bergab geht und man dabei noch die Aussicht auf Offenbach bestaunen kann. Ich fahre immer gerne am Schneckenberg herunter – parallel der Bahnschienen. Alles ist aktuell schön grün und dicht bewachsen (dank des Regens). Aber wer weiß schon, wie lange der Weg noch bestehen bleiben wird? Die Planungen für die Verländerung der Schnellstraße sind ja seit einiger Zeit im Gange.




Wilde Möhren am Rand der Bahnschienen.

Zahlreiche Ringelblumen wachsen wild am Ende des Schneckenbergs.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Freilichtbühne im Kaiserlei-Gebiet

Es lässt sich bereits erahnen, dass hier, an der Grenze zu Frankfurt, demnächst ein temporäres und Corona-konformes Freilufttheater stehen wird. Auf Initiative des Künstlerhauses Mousonturm und Frankfurt LAB entsteht mit diesem "Sommerbau" eine Kulturstätte, die Platz für 200-300 Besucher bieten wird.
















Weitere interessante Fakten und Details gibt es in diesem Hessenschau-Artikel nachzulesen.

Samstag, 3. Juli 2021

Hippdebach

Große Kreuz- oder Fährfahrten auf den Meeren dieser Welt sind ja seit geraumer Zeit keine gute Idee. Aber Offenbach liegt ja auch am Meer, warum also nicht eine Mini-Kreuzfahrt über den Main unternehmen? In Rumpenheim geht es innerhalb von zwei bis drei Minuten rüber auf die andere Seite. Dort befindet sich in Fußweite ein reich bestücktes Erdbeerfeld für Selbstpflücker. Sehr zu empfehlen. Ich war vor einigen Tagen dort – ein schöner kleiner Perspektivwechsel.



Mittwoch, 30. Juni 2021

Erst die Hitze, dann die Blitze

Das Temperaturen spielen in diesem Juni 2021 wahrlich verrückt. Von gefühlt 40 Grad rauschen wir gerade Richtung Herbst-Wetter. Ist das schon der Klimawandel, oder handelt es sich einfach nur um ganz normale Schwankungen?

Das Unwetter gestern war ein weiteres Spektakel. In den letzten Tagen haben uns die Meteorologen ja bereits vorgewarnt. Aber ehrlich? Ich habe die Sache nicht so ganz ernst genommen. Nach getaner Arbeit blickte ich gestern Nachmittag kurz gen Himmel und befand die Lage als stabil, woraufhin ich mich aufmachte Richtung Briefkasten (Was erledigt werden muss, muss erledigt werden.). Dieser lag von meinem sicheren Ausgangspunkt nur etwa 300 Meter entfernt, allerdings formierte sich die Gewitterfront derart rasant und bedrohlich, dass ich ziemlich schnell merkte: War eine echt dumme Idee! Vielleicht 50 Meter vor dem Briefkasten (ich konnte ihn bereits sehen) musste ich die Aktion Briefeinwerfen abbrechen. Die plötzlich aufleuchtenden Blitze waren so zahlreich und wirkten derart riesig und bedrohlich (und nah), dass ich die Beine in die Hand nahm und zusah, dass ich Land gewinne.

Eben gerade sieht der Himmel wieder ziemlich düster aus. Schauen wir mal, was der Tag noch bringen wird. Zum Briefkasten gehe ich heute aber nur, wenn keine dunklen Wolken zu sehen sind.



Montag, 28. Juni 2021

Leibspeisen: Wald&Wiese auf der Rosenhöhe




Endlich, die Corona-Zahlen sinken und sinken und sinken – auch in Offenbach! Und das heißt: Endlich wieder auswärts essen, endlich wieder mehr erleben, endlich wieder etwas mehr Normalität. Die neue Freiheit habe ich natürlich gleich genutzt und war – nach mehr als neun Monaten – wieder in einem Offenbacher Lokal essen. Wald & Wiese heißt der neue Wohlfühlort, der überall in aller Munde ist.




Schon vor einigen Monaten habe ich hier von dem leckeren und hausgemachten Eis erzählt, das man bei Mamma Lucia, einem kleinen Stand auf dem Wald & Wiese-Gelände, bekommt. Nun hat auch der angrenzende Biergarten geöffnet. Puh, gut, dass ich eine Reservierung hatte, denn dieser war gut besucht. Es hat sich definitiv herumgesprochen, wie gemütlich und nett es dort ist.























Die Karte ist klein gehalten (was ich persönlich immer gut finde), die Speisen sind saisonal, regional, herzhaft.



























Und während ich so unter den Bäumen auf der Holzbank saß (großer Abstand zu den Nachbarn), betete ich zum Himmel, dass es bitte nicht ausgerechnet jetzt anfängt zu regnen. Das Wetter hielt zum Glück – und ich nutze die Gelegenheit, mir noch eine Kugel Pistazieneis zu genehmigen.  

Sonntag, 27. Juni 2021

Gesehen im Nordend

Mein Schwiegergroßvater war einst Feintäschner in Offenbach. Einige seiner Werkzeuge sind bis heute in unserem Besitz, wie zum Beispiel eine Gürtelloch-Stanze, die tatsächlich noch immer – wenn Bedarf besteht – benutzt wird. Was die Qualität der Produkte betrifft (und auch die der Werkzeuge), so stimmt mir bestimmt jeder zu wenn ich sage, dass früher doch einiges besser war als heute, zumindest was Lederprodukte betrifft: die Verarbeitung, das Material, die Haltbarkeit – oftmals kein Vergleich zu heutigen Erzeugnissen. Die wenigen Überbleibsel aus dieser Zeit (ich sammle leider leidenschaftlich gerne alte Dinge) sind daher beim Betrachten und Verwenden wie eine Fahrt mit der Zeitkapsel in das frühere Offenbach und daher etwas ganz Besonderes.
 


Freitag, 25. Juni 2021

Heute gesehen unterhalb der Kaiserlei-Brücke

"Stadt für alle" – beim Lesen dieser Worte schossen mir dazu gleich mehrere Gedanken in den Kopf. Natürlich zielt der Spruch auf etwas anderes ab als meine Assoziationen. Dennoch: Mir fällt in letzter Zeit massiv auf, dass "alle" manchmal auch ernsthaft problematisch sein kann, nämlich dann, wenn Rücksichtslosigkeit und Ignoranz regiert und sich "andere" Menschen dadurch unwohl fühlen: Rücksichtlosigkeit im Sinne von Lärmbeschallung bis in die tiefe Nacht, vom Nicht-Einhalten der Verkehrsregeln, vom Wegwerfen von Müll auf die Straße, vom Nicht-Tragen des Mund-Nasenschutzes und und und.

Allein zu diesen Punkten habe ich in den letzten Tagen mehrere irritierende Erlebnisse gehabt.
Nun ja, das ist irgendwie anstrengend und auch sehr schade. Das Totschlagargument ist dann ja gerne "dann darf man halt nicht in die Stadt ziehen". Heißt das also im Gegenzug, dass jeder, der in der Stadt wohnt, tun darf wonach ihm gerade der Sinn steht, ohne sich an Regeln zu halten? Ich glaube so kann eine zivilisierte Gesellschaft nicht dauerhaft funktionieren. Früher oder später ist der Groll so groß, dass es knallt (keine Sorge, bei mir ist das nicht der Fall).

 

 

Freitag, 18. Juni 2021

Hot town

Ich war ja noch nie eine Freundin von brütenden Temperaturen jenseits der 30 Grad und sengender Sonneneinstrahlung. Nun, sagen wir es so: Ich persönlich bin echt froh, wenn diese Hitzewelle vorrüber ist.



Des nachts sinken die Temperaturen ja leider auch kaum noch unter 20 Grad (tropische Nächte doch bitte nur in den Tropen) – da bringt das Durchlüften wahrlich nichts. Aber was bringt das Jammern? Auch nix! Wer nicht gut mit diesem Wetter zurecht kommt, der freut sich doch auch über die kleinen Dinge, wie zum Beispiel über ein schattiges Plätzchen, selbst wenn sich dieses unter der A661 befindet! Ich war tatsächlich schon länger nicht mehr in dieser Ecke Offenbachs, aber jedes Mal sieht es am Kaiserlei wieder anders aus. Ich bin gespannt, wie das Viertel in ein oder zwei Jahren aussehen wird. 

Wann geht es mit dieser Großbaustelle wohl weiter?
Habe keine Aktivitäten beobachten können!
 


Sonntag, 13. Juni 2021

Freitag, 4. Juni 2021

Gesegneter Regen

Heute Nachmittag lief ich an der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vorbei und konnte schön beobachten, wie sich die grauen Gewitterwolken rasch auftürmten. Und dann kam es wie es kommen musste: Innerhalb kürzester Zeit begann es zu donnern und ordentlich zu gallern. Aber wir sind ja nicht aus Zucker.

Nach wie vor sind die Böden ja zu trocken und auch wenn sich viele Menschen Sonnenschein und einen blauen Himmel wünschen: Ich freue mich über jeden kräftigen Schauer, denn der Regen tut der Natur einfach gut (Wald und Wiesen sahen schon lange nicht mehr so prall aus wie aktuell.).

 

 













Unten am Main leerten sich der Rad- und Fußweg recht schnell. Nur das Federvieh ließ sich nicht vom Gewitter stören.



In der Arthur-Zitscher-Straße fiel mir dann beim Vorbeilaufen eine Glocke auf, die seitlich am Kirchturm der Myriamgemeinde angebracht ist. In all den Jahren ist mir dieser Metall-Koloss tatsächlich nicht einmal aufgefallen. Wenn ich das Hinweisschild richtig interpretiere, dann handelt es sich um eine über 300 Jahre alte Glocke, die einst in der Schlosskiche in der Kirchgasse ihren Dienst verrichtete, bis das Gotteshaus schließlich im Dezember 1943 zerstört wurde.