Freitag, 22. März 2019

Hallo, Frühling!

Frühling in Offenbach, juhu: herrliches Wetter, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Und die Bäume fangen an auszutreiben, wie hier an der RKS. 


Mittwoch, 13. März 2019

Stolpern!

Aufgenommen vor einigen Tagen in der Innenstadt. Meine Vorstellungskraft reicht für dieses Grauen kaum aus.



Dienstag, 12. März 2019

Alter Friedhof Offenbach: im Krumm-Mausoleum

„Dein Leben war Liebe – Deine Liebe war mein Glück.“



In diesem Winter war ich zum ersten Mal drinnen, im Krumm-Mausoleum – während einer Führung mit der Schwarzen Witwe Anja Kreutschmer – und beeindruckt von den unzähligen Mosaiken unter der Decke und den vielen Details. 

Obwohl die Witwe Marie Krumm bereits zum zweiten Mal verheiratet ist, ließ sie für ihren 1912 verstorbenen Mann Heinrich Krumm diese imposante Gruft erbauen und ihn sieben Jahre nach seinem Tod dort beisetzen. Marie Krumm starb selbst bereits zwei Jahre nach Fertigstellung des unsagbar teuren Baus und ließ sich neben ihrem ersten Mann beisetzen. Was ihr Witwer wohl damals darüber dachte?



  

Sonntag, 10. März 2019

Von damals

In der Friedrich-, Karl-, Wilhelm- und Kraftstraße gibt es ja so viele schöne alte Häuser. Einige wurden renoviert, einige bisher (noch) nicht. Gedanklich streiche ich die Fassaden der unrenovierten Häuser immer an – am liebsten in Zitronengelb oder Hellblau. 

Als ich gestern unterwegs zum Wilhelmsplatz war, bin ich an diesem schönen Eingangsbereich vorbeigelaufen, der mir bisher nie aufgefallen ist. Sind die Fliesen und die verzierte Tür nicht schön?




Samstag, 9. März 2019

Neu in der City: das Café Barrio

Auch wenn das ZDF in seinem gestrigen Fernsehbericht vorrangig die ranzigen und visuell unhübschen Seiten Offenbachs gezeigt hat: So ist unsere Stadt doch schon lange nicht mehr. Heute ist mir das wieder einmal deutlich bewusst geworden, als ich spontan das neue Café Barrio in der Berliner Straße besucht habe. 






























Von außen ist das Barrio, das nach einem Stadtteil der marokkanischen Stadt Tetouan benannt ist, eher unscheinbar. Die großen Fensterfronten spiegeln bei diesem grauen März-Wetter die gegenüberliegende Straße, das ranstad-Logo an der Fassade kann zu Verwirrungen führen. ABER: Drinnen findet man sich in einem sehr sehr hübsch eingerichteten Raum wieder. Das Einrichtungskonzept ist vom Boden bis zur Decke (mit den ultraschicken Lampen) wunderbar umgesetzt. Die Tische und Stühle, die Sessel und Sofas hätte man mir gerne gleich einpacken können. 1A mit Sternchen für diese Wohlfühl-Atmosphäre.




Das Barrio, das laut eines Mitarbeiters erst vor wenigen Wochen eröffnet hat, war um viertel nach elf bereits fast komplett belegt, das Publikum jung und hipp. Die Speisekarte bietet hauptsächlich marokkanische Frühstücks- und Mittagsgerichte, aber in der Auslage habe ich auch vielversprechend aussehende Kuchen entdeckt.



Ich entschied mich aber um diese Uhrzeit gegen Kuchen und für was Deftiges: Das Gericht "Tscharmila" – zwei Spiegeleier auf einer Tomatensoße nach marokkanischer Art – wurde mit leckerem Brot gereicht. Dazu schmeckte der hausgemachte Eistee sehr gut. 














































Und wieder einmal kam es mir so vor, als ob ich in einem hippen Stadtteils Londons oder Lissabons sitzen würde. Ich finde es klasse, dass es aktuell viele mutige Gastronomen gibt, die das Potenzial Offenbachs erkannt haben und hier interessante Konzepte umsetzen. Umso mehr ärgert es mich, dass diese Seiten in einem Bericht wie gestern im ZDF nicht gezeigt werden, sondern wieder nur die ollen Kamellen ausgegraben werden. Ich finde, man sollte aufhören Offenbach bewusst in diese schmuddelige und ungepflegte Berlin-Neukölln-Ecke zu drängen. Es ist doch nicht schlimm und unauthentisch, wenn etwas neu und auch hübsch und ordentlich ist. Sowas braucht eine Stadt, die so arm dran ist wie Offenbach, doch auch.

Abschließend noch eines: Ich werde sehr zeitnah wieder ins Barrio gehen und dann die Tajine probieren.


Dienstag, 5. März 2019

(Wohn-)Architektur-Mix in Offenbach

Dafür steht Offenbach im Moment wohl: schöne, alte Hinterhäuser, nicht so schöne Hochhäuser und – reingequetscht – neue Häuser. 


Freitag, 1. März 2019

TOYS `R´...

... zum Glück bald Vergangenheit. Und obwohl der Entwurf des Neubaus nicht jedem Offenbacher gefällt ... jetzt mal ehrlich: Ist nicht alles, wirklich ALLES besser als das aktuelle und sehr heruntergekomme Gebäude in dieser exponierten Lage? Im Inneren ist/war es doch einfach nur trostlos und auch ein bisschen gruselig. 



Spielzeug in dieser Umgebung zu sehen, das Kindern Freude machen soll und ihnen eine heile und bunte (Fantasie-)Welt verspricht, hat mich traurig gemacht. Vergangenes Jahr, irgendwann kurz vor Ostern muss das gewesen sein, war ich zuletzt im TOYS`R´US und froh, als ich wieder draußen war. Allein diese Gänge, die aus dem Geschäft hinaus geführt haben ... uhhhfff. 

Mir gefällt der Entwurf des Neubaus übrigens. Demnächst soll der Abriss beginnen. Wenn ich so drüber nachdenke, wie die Berliner Straße noch vor gut zehn Jahren aussah – es wurde und wird so viel gebaut. Wahnsinn. Es ist erstaunlich, was aktuell alleine ab dem Kaiserlei passiert, wie viele moderne Wohn- und Geschäftshäuser entstehen: das Vitopia, das Goethequartier, der Neubau an der Ecke Luisenstraße, in das unter anderem ein Hotel und ein Tegut rein soll. 

Hätte mir damals jemand gesagt, dass innerhalb einer derart kurzen Zeitspanne die von vielen als "schmuddelig" empfundene Einfahrtsstraße nach Offenbach eine so drastische 180-Grad-Wendung erlebt – ich hätte demjenigen nicht geglaubt. 

Aber das große, bekannte Problem...

Ich weiß aus meinem Freundes- und Bekannenkreis, wie unfassbar schwer, wenn nicht sogar unmöglich es mittlerweile für Familien ist, in Offenbach eine bezahlbare Drei- oder Vier-Zimmer-Mietwohnung mit etwas Komfort zu finden – selbst wenn zwei gute Einkommen vorhanden sind. 

In diversen Gesprächen habe ich rausgehört, dass die (geplante) Investition in Wohneigentum den Menschen Angstperlen auf die Stirn treibt. In Bieber-Nord sind die Preise für vergleichsweise einfache Doppel- und Reihenhäuser absurd hoch. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist dermaßen verzerrt. Kann man das Eigenkapital für einen Kauf überhaupt zusammen sparen, wenn man hohe Mieten zu zahlen hat und Kinder großgezogen werden müssen? Und was ist, wenn ein hoher Kredit bis ins Rentenalter abgezahlt werden muss und es am Ende des Monats öfters mal knapp wird? Was ist mit der neuen Berechnung der Grundsteuer? Kann man sich das alles, will man sich das alles überhaupt antun? 

Aber was rede ich. Diese Problematik ist allen bekannt und wenn die Lösung (für Offenbach) so einfach wäre, dann hätten wir sie schon gefunden.

Es darf drüber gestritten werden, ob diese "Luxus-"Bebauung, "Luxus-" Immobilien und teure Reihenhäuser gut oder nicht gut sind, schön oder nicht schön sind. Meinem persönlichen Geschmack entspricht`s auch nicht unbedingt, denn ich finde die aktuell angesagte Architektur ein wenig hart und kalt. Nur sich dran aufzureiben bringt doch auch nichts. 

Aber ist es nicht gut, dass überhaupt etwas Neues entsteht und kein Stillstand herrscht?

Mittwoch, 27. Februar 2019

Gesehen bei Metzger Schmidt in Bieber

So ganz genau verstehe ich nicht, wo der Bezug zum Metzgertum liegt, aber toll ist es trotzdem – dieses Zitat von Elfriede Dekena meine ich.

Gerade heute hatte ich übrigens so ein philosophisches Gespräch über dieses Thema, den Stürmen im Leben! Man strampelt, ohne voranzukommen, in einer tosenden See. Aber ist es nicht trotzdem ein Erfolg, den Kopf über Wasser halten zu können, nicht unterzugehen und abzuwarten, bis sich die See beruhigt hat um dann wieder weiterzuschwimmen? Ich denke ja.



Montag, 25. Februar 2019

Blick nach oben

... in der Frankfurter Straße. Was für ein schönes Gebäude!


Samstag, 16. Februar 2019

Heut gibt es:

Gemüsesuppe! Bei bestem Wetter ging es heute natürlich auf den Wochenmarkt – Sonne tanken und Einkäufe erledigen.

Beim Buxmann habe ich echt ein Schnäppchen gemacht. Ich finde vier Euro für so eine bunte Mischung ist nicht übertrieben.