Freitag, 18. Juni 2021

Hot town

Ich war ja noch nie eine Freundin von brütenden Temperaturen jenseits der 30 Grad und sengender Sonneneinstrahlung. Nun, sagen wir es so: Ich persönlich bin echt froh, wenn diese Hitzewelle vorrüber ist.



Des nachts sinken die Temperaturen ja leider auch kaum noch unter 20 Grad (tropische Nächte doch bitte nur in den Tropen) – da bringt das Durchlüften wahrlich nichts. Aber was bringt das Jammern? Auch nix! Wer nicht gut mit diesem Wetter zurecht kommt, der freut sich doch auch über die kleinen Dinge, wie zum Beispiel über ein schattiges Plätzchen, selbst wenn sich dieses unter der A661 befindet! Ich war tatsächlich schon länger nicht mehr in dieser Ecke Offenbachs, aber jedes Mal sieht es am Kaiserlei wieder anders aus. Ich bin gespannt, wie das Viertel in ein oder zwei Jahren aussehen wird. 

Wann geht es mit dieser Großbaustelle wohl weiter?
Habe keine Aktivitäten beobachten können!
 


Sonntag, 13. Juni 2021

Freitag, 4. Juni 2021

Gesegneter Regen

Heute Nachmittag lief ich an der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vorbei und konnte schön beobachten, wie sich die grauen Gewitterwolken rasch auftürmten. Und dann kam es wie es kommen musste: Innerhalb kürzester Zeit begann es zu donnern und ordentlich zu gallern. Aber wir sind ja nicht aus Zucker.

Nach wie vor sind die Böden ja zu trocken und auch wenn sich viele Menschen Sonnenschein und einen blauen Himmel wünschen: Ich freue mich über jeden kräftigen Schauer, denn der Regen tut der Natur einfach gut (Wald und Wiesen sahen schon lange nicht mehr so prall aus wie aktuell.).

 

 













Unten am Main leerten sich der Rad- und Fußweg recht schnell. Nur das Federvieh ließ sich nicht vom Gewitter stören.



In der Arthur-Zitscher-Straße fiel mir dann beim Vorbeilaufen eine Glocke auf, die seitlich am Kirchturm der Myriamgemeinde angebracht ist. In all den Jahren ist mir dieser Metall-Koloss tatsächlich nicht einmal aufgefallen. Wenn ich das Hinweisschild richtig interpretiere, dann handelt es sich um eine über 300 Jahre alte Glocke, die einst in der Schlosskiche in der Kirchgasse ihren Dienst verrichtete, bis das Gotteshaus schließlich im Dezember 1943 zerstört wurde.






Dienstag, 1. Juni 2021

Gesehen am Aliceplatz

Wenn ich durch die Stadt laufe, schaue ich auch immer gerne mal nach oben. Es gibt in vielen Straßen noch schöne und alte/ältere Bausubstanz mit teilweise detailreichen Verzierungen, schmucken Balkonen oder sogar Figuren. Auch dieses Haus am Aliceplatz, gegenüber von Da Franco, gehört für mich in diese Kategorie.


Montag, 31. Mai 2021

Tierisches Offenbach (Teil 6)

Heute bin ich an der Gemaa Tempelsee vorbeigekommen und sehe plötzlich Kamele, Pferde, Ponys und Lamas auf drei eingezäunten Wiesen grasen. Die Tiere gehören zum Circus Barus und haben – bei diesem schönen Wetter eine super Idee – Freigang. Einige begeisterte Kinder standen mit mir am Zaun und haben sich tierisch gefreut. 








Dienstag, 25. Mai 2021

Platz unter

Was`n Wetter: Sonne, Regen, Gewitter, Sonne, Regen, Gewitter. 
 
Seit Tagen schon ist unvorhersehbar, was am Himmel passiert. So auch wieder heute Nachmittag. Erst scheint die Sonne, und dann? Die Tennisplätze am Waldeck haben sich innerhalb weniger Minuten in Schwimmbecken verwandelt. Ein heftiger Dauerregen setzte ein und die Temperatur – heute ohnehin schon den ganzen Tag frisch – sank auf zehn Grad. Wow, das fühlte sich an wie Herbst.


Donnerstag, 20. Mai 2021

Gutes Zeichen

Gestern Abend, vielleicht habt ihr ihn auch gesehen, strahlte im Osten ein doppelter Regenbogen vor einer dicken Wolkenwand.

Ich fand ihn so schön, dass ich gleich ein Foto machen musste. Und just wenige Sekunden später schickte mir eine Nachbarin ebenfalls ein Foto von diesem schönen Naturschauspiel. Sie schrieb dazu, dass der Regenbogen für "Hoffnung" steht und "dass bald alles besser wird". In Bezug auf die Corona-Zahlen in Offenbach stimmt das tatsächlich, diese sind nämlich endlich rückläufig. Ich bin mir sicher, dass die meisten von uns zukünftig das, was früher normal war, nun viel mehr zu schätzen wissen werden. Wenigstens ein positiver Effekt in dieser Krise.







Samstag, 15. Mai 2021

Freitag, 14. Mai 2021

Hey, alles glänzt so schön neu! (Teil 3)

Es geht mit großen Schritten voran im neuen Bieberer Wohnviertel, das im Moment zwischen der S-Bahn-Strecke und der Schnellstraße entsteht. Sofern ich das richtig überblicke, entstehen vorrangig Mehrfamilien- und Reihenhäuser. Und mittendrin befindet sich interessanterweise noch ein etwas älteres Einfamilienhaus, das optisch etwas aus der Reihe tanzt (aber die bunte Vielfalt macht`s ja). Auch die zum Teil recht hoch gewachsenen Bäume stehen noch.

Was die Miet- und Kaufpreise betrifft, habe ich noch die Meldungen von vor zwei oder drei Jahren im Kopf. Diese sind – wie eigentlich überall – ziemlich saftig. Die Baukosten steigen ja ohnehin Jahr für Jahr an und die Menschen wollen nach wie vor im städtischen Gebiet wohnen. Das ist eine üble Mischung – man kann es nicht anders sagen. Traurig, dass sich viele normal- bis gutverdienende Menschen, Paare, Familien über Jahrzehnte strecken müssen, um ein zum Beispiel relativ schmales Reihenhaus (womöglich noch ohne Keller) abzubezahlen. Aber die Problematik ist ja bekannt, nur die Lösung sehr schwer.






Donnerstag, 13. Mai 2021

Zwischen der Kinder- und Jugendfarm und dem Wetterpark: Tierisches Offenbach (Teil 5) | Was wächst denn da? Natur und/in Offenbach? (Teil 8)

Dieses Mai-Wetter finde ich ganz wunderbar. Die große Sommerhitze lässt noch (hoffentlich sehr lange) auf sich warten. Stattdessen wechseln sich Sonnenschein und Regen ab, was der Natur so gut tut. Und das sieht man sogar. Nach jedem Guss – so mein Eindruck – strahlen die Pflanzen und Bäume noch ein bisschen grüner. Ganz abgesehen von dem tollen Geruch, der nach einem kräftigen Schauer in der Luft liegt.

Gestern war ich am Buchhügel unterwegs. Etwas verborgen liegt ein klitzekleiner Park an der Ecke Buchhügelallee und Am Wetterpark, der herrlich ruhig und trotzdem spannend ist. Auf der einen Seite sieht man ein Geflügelgehege mit bunt gemischtem Federvieh, auf der anderen steht eine verrammelte Hütte, die im Dornröschenschlaf zu stecken scheint (aber vielleicht irre ich mich auch und sie wird genutzt). Und während ich so den geschlungenen Weg entlang schlenderte, kam mir eine Gruppe Kinder samt Pony entgegen. Ich nehme an, dass das Tier im Zirkus Barus lebt, der im Moment ganz in der Nähe seine Zelte aufgeschlagen hat.

Diese ganze Ecke ist eigentlich ziemlich erstaunlich und ein Gegenentwurf zu Offenbachs nach wie vor durchwachsenen Ruf. Nicht weit von der Innenstadt entfernt und in einem Radius von vielleicht 150 Metern ist
nicht nur der Wetterpark, sondern auch die Kinder- und Jugendfarm, die Gemaa, viel Natur und eben dieser kleine Park zu finden. Ich habe weder Müll noch Störenfriede gesehen. Und ehrlich: So ist es in vielen anderen Gegenden in Offenbach auch!



Pfingstrosen – jetzt ist Saison

Manch einer würde vielleicht sagen: "Lecker, Martinsgans"


Totale Ruhe – mitten in der Stadt

Morbider Charme – typisch für Offenbach

• Gemaa Tempelsee, Du bist mein Verein •



Auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Parks leuchten
die Felder in grellem Gelb – und wie es duftet!
Herrlich!

Schon in der Ferne auszumachen ist übrigens ein neues Exponat im Wetterpark.




Mittwoch, 5. Mai 2021

• Mein Herz brennt • Was wächst denn da? Natur und/in Offenbach? Teil 7

Am frühen Abend bin ich eine Runde spazieren gewesen und dabei an der Großbaustelle neben den Schrottplätzen vorbei gekommen. Dort entsteht im Moment ein gigantisches Rechenzentrum (weitere Infos hier), für das eine riesige Grünfläche plattgemacht wurde.


Ich stehe solchen Projekten sehr ambivalent gegenüber: Ja, auf der einen Seite leben wir in einer zunehmend durchdigitalisierten Welt – und das braucht Rechenleistung. Auf der anderen stecken wir in einer Klimakrise, die uns droht den Boden unter den Füßen (unwiederbringlich) wegzuziehen. Diese Krise wird zudem begleitet von einer Umweltzerstörung und -verschmutzung, die für mich persönlich kaum mehr auszuhalten ist. Ein ähnlich polarisierendes Thema ist übrigens das neue Wohnviertel, für das in Bieber-Waldhof ein Biotop zerhudelt werden soll, siehe weitere Infos hier oder die Erweiterung der Schnellstraße.


Irgendwas läuft gravierend falsch. Der Mensch ist das Problem.
Über diese Aussage braucht man sicherlich nicht zu streiten.


Und so schaute ich mir heute diese besagte Baustelle an, neben der noch ein kleines Stück Wiese zu finden ist. Ich war fasziniert von dem wilden Gewächs, dass sich dort im Moment ausbreitet. Die Natur bahnt sich halt doch immer irgendwie ihren Weg. Dort wächst im Moment zum Beispiel hellrosa Wiesen-Schaumkraut, Gold-Hahnenfuss und Goldnessel. Auf der gegenüberliegenden Seite, direkt am Waldrand, steht der Gundermann in voller Blüte. Leider finden sich in dieser Ecke nicht nur schöne Blumen und Kräuter, sondern auch unendlich viel Müll. Das blutet das Herz.



Der Gundermann blüht, daneben liegt Müll


Ein unscheinbares Stück Wiese, auf der eine Menge passiert.






Dienstag, 4. Mai 2021

Da steckt was unter einer Decke

Was da wohl drinne ist? Gesehen in einem Durchgang irgendwo südlich der Bahnschienen.