Mittwoch, 30. Juni 2010

Die Lücke schließt sich

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Thorsten und Schaunard bedanken, die sich die Mühe gemacht haben und mir alte Fotos aus Offenbach und Infos geschickt haben. Nun kann ich gedanklich auch den alten Marktplatz zusammenkonstruieren.

Also, Der Goldene Engel stand da wo heute Ex-Gondrom ist. Das Lamm stand in Höhe Kleider Frey (Bild). Wenn man so diese ganzen Fotos sieht, trauert man schon um die schöne alte Architektur. Offenbach war sicherlich eine ernstzunehmende Konkurrenz für Wiesbaden!

Bildquelle: „Offenbach-Bilderreise durch ein Jahrhundert Stadtgeschichte“ von Hans-Georg Ruppel (ehem. Stadtarchivar) Seite 41

Kommentare:

  1. Ich bin kein Architekturspezialist. Aber irgendwie sieht Wiesbaden anders aus. Opulenter. Aber schön waren die Fassaden auf jeden Fall. Schade drum.

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  2. Ich finde es auch sehr schade, dass nach dem Krieg rationell aufgebaut wurde und somit das Stadtbild verloren ging.
    Wenigstens gibt es noch die schönen alten Aufnahmen, die uns zeigen, wie es einmal war.

    Unter der modernen Kaufhof - Fassade befindet sich übrigens noch die schöne(re) alte Fassade. Ich habe seinerzeit (muss Ende 60er Jahre gewesen sein) bei der Verwandlung zum modernen Kaufhof zugesehen. Inzwischen hat er womöglich schon wieder ein neues Gesicht bekommen.

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  3. @Helga: Das ist ja interessant. Wurde quasi nur eine Verkleidung angebracht?

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  4. @Anna
    Ja. Diverse Zierelemente müssten abgetragen worden sein.
    Im Buch von Hans G.Ruppel: "Offenbach Bewegte Zeiten Die 50er Jahre" - erschienen im Wartbergverlag - ist die alte Fassade schön zu sehen.
    Ich schick dir mal ein Bild.

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  5. Na, alles Alte ist ja nicht verloren! Das Büsingpalais haben sie ja wieder aufgebaut, und die Herrnstraße zwischen Berliner und Mainstraße ist ja auch schön restauriert worden. Es geht ja voran! Bloß im Parkbad (jetzt Sheraton) kann man nicht mehr von Dreier hüppen! (was ich jetzt gerne täte! Schwitz!)

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  6. Wiesbaden? Ich weiß nicht... also mich würde mal ein ordentliches Modell der "Altstadt" Offenbachs interessieren. Für Frankfurt gibt's ja eins und wird auch immer weiter entwickelt, wenn möglich.

    Sehr angetan war ich von den kleinen Modellen Offenbachs im Stadtmuseum, das zeigte, wie viele Bächer und Flusszweige man Offenbach genommen hatte... Offenbach hätte eigentlich darauf bauen und durch diese als Kanäle, ein wenig zum kleinen Venedig am Main werden können.
    Darüberhinaus gab es auch den Hinweis auf viele Hugenottenbauten, die das Stadtbild Offenbachs prägten, was ich auch interessant fände wäre: wie sehen/sahen diese Hugenottenbauten denn aus? Das schreiben die im Stadtmuseum zwar, aber eine Ansicht dessen gibt's nicht.

    Schade ist's auch ums Isenburger Schloss, ist ja heute nur noch der kleine Teil des Schlosses erhalten. Was für eine Kulisse Offenbach gegenüber dem schlosslosen Frankfurt geboten haben mag, als da noch die geballte Ladung Schloss am Mainufer Offenbachs gestanden hat - es waren bestimmt Frankfurter, die das Isenburger Schloss aus Neid angezündet haben (schließe ich nun aus meinen Überlegungen ganz lokalpatriotisch unernsthaft) ;)

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